Newsletter 12/2019
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Liebe Leserin, lieber Leser,

die Niederlande, unser flächenmäßig kleiner Nachbar, sind eine große Designnation. Nicht von ungefähr haben wir dem Dutch Design erst im vergangenen Jahr ein ganzes Heft, den designreport 3/2018, gewidmet. Doch sehen sich die Niederländer selbst immer noch »gidsland«, als Vorbild in Sachen Modernität und Liberalität? Diese Frage schwingt mit, wenn das Design Museum den Bosch mit der Ausstellung »Modern Nederland 1963-1989« auf eine Ära zurückblickt, in der dieser gesellschaftliche Konsens vorbehaltlos galt. Mehr dazu und zu weiteren spannenden Themen in unseren News!

Ihre Wiebke Lang
Chefredakteurin designreport



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News

Brainstorm Design 2019. Mitschnitte der Konferenz in Singapur

Anfang des Monats war Singapur der Schauplatz der Konferenz Brainstorm Design 2019. Das innovative Format, veranstaltet von den Magazinen Fortune, Wallpaper und TIME trat mit dem Ziel an, Wirtschaft und Design zu verbinden. Entsprechend las sich Liste der Redner wie das »Who is Who« der internationalen Design-Business-Szene, die Teilnahme war allerdings nur mit einer Einladungsbewerbung möglich. Immerhin stehen jetzt ausgewählte Vorträge und Gespräche als Mitschnitte zur Verfügung.

Modern Nederland. Ausstellung in s’Hertogenbosch

Ab den 1960er Jahren galten die Niederlande nach innen wie außen als Vorbild, was gesellschaftliche Modernität und Liberalität anging – und das drückte sich auch im Design aus. Nicht viel davon hat Funktionalismuskritik und Postmoderne der Folgejahre überlebt – Zeit für eine Bestandssicherung und kritische Neubewertung, findet das Design Museum Den Bosch. Die Ausstellung Modern Nederland 1963-1989 vermittelt ein lebendiges Bild von Design, Architektur und Kunst dieser Ära.

Soundtrack zum Jubiläum. Bauhaus-Playlists

Das Bauhaus bleibt im Jubiläumsjahr omnipräsent. Zur Flut der visuellen Eindrücke durch Publikationen und Ausstellungen gesellt sich jetzt auch die Tonspur: In Form von Playlists, die eine Pariser Musikagentur zum Thema Bauhaus zusammengestellt hat. Spezialisiert auf Musik für audiovisuelle Medien, sieht sich der Gründer von Cézame Music, Frédéric Leibovitz, durchaus in der Bauhaus-Tradition einer angewandten Kunst, die Schönheit und Zweckmäßigkeit verbinden will.

Menschen im Design: Arata Isozaki, Pritzker Preisträger 2019

Spät kommt die Auszeichnung für einen, der schon seit Jahrzehnten zur Riege der internationalen Architektur-Stars zählt: Der Japaner Arata Isozaki erhält mit 87 Jahren den Pritzker Preis 2019 für sein Lebenswerk als Architekt. Frühe Visionen wie seine »City in the Air« von 1964 verorteten ihn in der damals aktuellen Strömung der Metabolisten, doch zu Isozakis Markenzeichen wurde seine Wandelbarkeit: Ohne festgelegte gestalterische Sprache, frei von Japan-Klischees oder einer formalisierten Handschrift. Vielmehr liegt die Qualität seiner bekannten Bauten wie dem Museum of Contemporary Art in Los Angeles, dem Art Tower Mito in Ibaraki, Japan, oder dem Allianz Tower in Mailand darin, sich immer wieder neu auf die Gegebenheiten von Zeit und Ort einzulassen.

      

Weitere News finden Sie auf www.designreport.de


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Leipzig
Jan Tschichold – Ein Jahrhunderttypograf? Blicke in den Nachlass
Termin: bis 06. September 2019
Ort: Leipzig, Deutsches Buch- und Schriftmuseum
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Wien
Innovation by Design. Hungarian Design Highlights
Termin: bis 28. April 2019
Ort: Wien, designforum
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BAU [SPIEL] HAUS
Termin: 22. März bis 16. Juni 2019
Ort: Nürnberg, Neues Museum Nürnberg 

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St. Gallen
Mode Circus Knie. Kostüme aus 100 Jahren
Termin: bis 19. Januar 2020
Ort: St. Gallen, Textilmuseum
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Termin: 21. März bis 22. April 2019
Ort: Saint-Étienne
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Andreu World International Design Contest 2019
Teilnehmerkreis: Designer und Design-Studierende weltweit
Termin: 29. November 2019 (Einsendeschluss)
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