links: Walter Zeischegg, Plastik, 1960er Jahre; rechts: Sinus-Aschenbecher, 1966 © HfG-Archiv, Museum Ulm (beide Fotos)

Walter Zeischegg. Ausstellung in Ulm

»Kartoffelchips im Wellflächenquadrat« war der Titel der 1992 erschienenen Monografie über den Designer Walter Zeischegg (1917–1983), übrigens neben Otl Aicher der einzige, der ebenfalls von Beginn bis Ende an der Hochschule für Gestaltung in Ulm lehrte und arbeitete. Zeischegg beschäftigte sich mit mathematischen Formeln und deren Umsetzung in dreidimensionale Gestaltung, wie zum Beispiel bei seinem Sinus-Aschenbecher für Helit. Doch als an der Wiener Akademie der Bildenden Künste ausgebildeter Bildhauer war er auch immer an der freien Form interessiert. Aus dem umfangreichen, im HfG-Archiv bewahrten Nachlass zeigt die Ausstellung Walter Zeischegg: Die Natur der Form zu seinem 100. Geburtstag eine Auswahl von Arbeiten, die den Blick auf Zeischegg als Künstler freigeben. Zu sehen im HfG-Archiv Museum Ulm bis zum 14. Januar 2018.