© Presstigieux/Local Projects

Nachhaltige Mode. Museumseröffnung in Amsterdam

»Fast Fashion« mit immer schneller drehenden Kollektionen und immer billigeren Kleidungsstücken eine ökologische Sackgasse darstellt, dämmert uns Konsumenten inzwischen. Zugleich formiert sich eine Gegenbewegung aus kleinen Labels und Startups, aber auch etablierten Marken, die nach mehr Nachhaltigkeit in der Mode streben. An dieser Schnittstelle positioniert sich seit diesem Oktober mit Fashion For Good ein interessantes Projekt, das zwischen Plattform, Agentur und Museum schillert. Die Location in Amsterdam wirkt auf den ersten Blick wie ein Concept Store: Die Szenografen des New Yorker Büros »Local Projects« gestalteten die Ausstellung zum Thema nachhaltige Mode mit dem erklärten Ziel, Situationen zu schaffen, die sich optimal für die Selbstdarstellung der Besucher per Instagram & Co. eignen. Parallel tritt das Museum aber auch als Dienstleister und Vermittler für Hersteller auf, die nach Ideen für ökologischere Prozesse oder Materialien suchen.