Möbel von Egon Eiermann, © Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau (saai), Karlsruhe

Möbel von Egon Eiermann im Ungers Archiv

Er gilt als der Baumeister der frühen Bundesrepublik Deutschland: Egon Eiermann (1904-1970). Seine Bauten wie die Gedächtniskirche in Berlin, das Abgeordnetenhaus in Bonn, der deutsche Pavillon auf der Weltausstellung in Brüssel (1958) oder die Konzernzentralen für Neckermann, Hochtief, Olivetti und IBM haben über die Grenzen hinaus Standards für elegante und funktionale Architektur gesetzt. Als Möbeldesigner knüpfte er nach dem Zweiten Weltkrieg unmittelbar an die Ideale von Werkbund und Bauhaus an. Seine Entwürfe, geprägt von einem ungewöhnlich breiten Spektrum an Konstruktionsprinzipien und Materialien, werden teils bis heute produziert. Diese gestalterische Leistung dokumentiert das Ungers Archiv für Architekturwissenschaften in Köln mit der Ausstellung Die Möbel von Egon Eiermann, sie läuft vom 15. Januar bis zum 09. Februar 2018.