Mausefalle in Hausform 'Capito'. © Armin Herrmann

Kabinett des Unbekannten. Ausstellung in Berlin

Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts existierte im Dresdner Zwinger ein »Cabinet d’ignorance«, eine Sammlung von unbekannten Objekten, die nicht klassifiziert werden konnten. Besucher waren angehalten, Benennungen vorzuschlagen. Diese Idee hat das Werkbundarchiv Museum der Dinge in Berlin aufgenommen. Die Kuratoren entnahmen aus den Beständen ebenfalls »unbekannte« Objekte, stellten diese im Museum und an anderen Orten im Stadtteil zur Diskussion, um sie dann wieder ins Museum zu bringen und den Prozess des Entnehmens, Aneignens, Zuordnens und Erkennens in der Ausstellung Kabinett des Unbekannten öffentlich zugänglich zu machen. Das Museum hat sich damit auf eine Vermittlung von Museumsbeständen eingelassen, bei der es den klassischen Raum des Museums verlässt. Zu sehen bis zum 25. September 2017.