Ensemble von Bertrand Guyon und Headpiece von Stephen Jones für die Herbst/Winter-Kollektion 2018-19 von Schiaparelli.; Courtesy of Schiaparelli. Image courtesy of The Metropolitan Museum of Art, Photo © Johnny Dufort, 2019

Camp in der Mode. Ausstellung in New York

Der Begriff »Camp« wird gerade neu entdeckt. Anders als der Mainstream auftreten, das war schon früher angesagt, etwa bei den Dandys des 19. Jahrhunderts. In den 1960er-Jahren sorgte dann »Camp« für Furore in der schwulen Subkultur, die auf die übertriebene und selbstironische Darstellung femininer Affekte und Effekte setzte. Was Susan Sontag 1964 in ihrem Essay »Notes on Camp« auf den Punkt brachte, nun wird es in den unterschiedlichsten Zusammenhängen wieder herbeizitiert. Im New Yorker Metropolitan Museum of Art geschieht dies mit der Ausstellung Camp: Notes on Fashion, die mit mehr als 250 Exponaten aus dem museumseigenen »Costume Institute« die oft opulente Ästhetik des »Camp« feiert. Zu sehen ist die Schau, die von einem umfangreichen Katalog begleitet wird, bis zum 08. September 2019.