Unterricht am Black Mountain College, © Museum für Gestaltung Zürich

Black Mountain College. Ausstellung in Zürich

Das Bauhaus wird als Gestaltungsschule mit weltweitem Einfluss gefeiert. Aber es gab noch andere Ausbildungsstätten, deren Lehr-, Lern- und Lebenskonzepte weite Kreise zogen: Zum Beispiel das Black Mountain College. Es bestand von 1933 bis 1957 in North Carolina in den USA und sein Gründer John A. Rice bezog sich auf die reformatorischen Ausbildungsprinzipen von John Dewey, die selbstbestimmtes Lehren und Lernen als Grundlage für Kreativität ausmachten. Ob Kunst, Musik, Tanz, Literatur, Architektur oder Bildende Kunst – man verstand sich immer als interdisziplinäre Schule, an der unter anderem Buckminster Fuller, aber auch Emigranten wie Josef Albers oder Walter Gropius lehrten. Mit der Ausstellung Revisiting Black Mountain dokumentiert das Museum für Gestaltung in Zürich bis zum 03. Juni 2018 Alltagsleben wie kulturelle Wirkung des Colleges. Die Ausstellung ist Teil eines Programms der ZHdK Zürcher Hochschule der Künste, das sich mit weiteren Veranstaltungen dieser Schule nähert.