Vorderseite des von Farkás Molnár gestalteten Umschlags zu Walter Gropius' Buch »Internationale Architektur«, Bauhausbücher 1, München 1925. Quelle: Bestand der Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Tobias Adam

Bauhausbücher. Ausstellung in Weimar

Formuliert hat Walter Gropius die Idee eines eigenen Verlages am Weimarer Bauhaus bereits 1922. Dessen Ziel sollte es sein, »die Ideen und Arbeiten des Bauhauses und verwandter Bestrebungen in Schrift und Abbild zu verbreiten und für sie zu werben«. Was die wirtschaftliche Lage zunächst verhinderte, konnte 1925 schließlich in die Tat umgesetzt werden, auch, weil mit László Moholy-Nagy die Buchgestaltung am Bauhaus in kompetente Hände gelangt war. Insgesamt 14 Bauhausbücher konnten bis 1930 publiziert werden – bis heute wichtige Dokumente des Schaffens am Bauhaus. Mit der Ausstellung Die Bauhausbücher – Ein europäisches Publikationsprojekt des Bauhauses 1924-1930 zeigt die Bauhaus-Universität Weimar bis zum 24. Juli 2019 diese außergewöhnlichen Publikationen im Kontext der Aktivitäten des Bauhauses in der Weimarer Zeit. Und da Print für inhaltlich und gestalterisch hochwertige Publikationen keineswegs tot ist, hat der Schweizer Verlag Lars Müller Publishers gerade einige der Bauhausbücher wieder aufgelegt.