links Akari: Sculpture by Other Means, rechts: Akari Unfolded, © The Noguchi Museum

Akari-Leuchten. Ausstellung in New York

Zarte Papierballons als Leuchten: Ein schwedisches Möbelhaus hat sie popularisiert und vielleicht auch trivialisiert, ihren Ursprung haben sie allerdings in Japan. 1951 wurde der Künstler und Designer Isamu Noguchi beauftragt, für die traditionelle japanische Laternenindustrie neue Modelle aus Papier zu entwickeln, die sich für den Export eignen sollten. Noguchis Inspiration waren unter anderem Laternen zum Fischen bei Nacht, er schuf zahlreiche neue Wohnraumleuchten, die das traditionelle Washi-Papier mit der Technik des 20. Jahrhunderts verbanden. Heute gelten die Akari-Leuchten mit ihrer skulpturalen Anmutung als Design-Klassiker. In der Ausstellung Akari: Sculpture by Other Means zeigt The Noguchi Museum in New York bis zum 27. Januar 2019, wie diese Leuchten entstanden, sich weiterentwickelten und verbreiteten. Zeitgleich präsentiert die Ausstellung Akari Unfolded. A Collection by Ymer&Malta 26 Leuchtenentwürfe zeitgenössischer Designer im Geist der handwerklichen und gestalterischen Tradition Noguchis.